Matthias Stirnemann

Fanclub

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News

News 16/13: Weltcup #3 Vale di Sole (Italien)
Matthias hatte seinen Renneinsatz erst um 16.30. Die Hitze war schon fast mörderisch. Er erwischte einen guten Start. Vorne enteilte sogleich der Deutsche Schulte-Lünzum und fuhr einen klaren Start-Ziel Sieg ein. Matthias kam eher etwas überraschend als zweiter von der ersten von insgesamt sechs Runden zur Zieldurchfahrt. Ganzer Bericht

News 15/13: Weltcup #2 Nove Mesto
Am vergangenen Freitagabend stand der zweite Lauf des Eliminator Sprint Weltcups der
Mountainbiker im Tschechischen Nove Mesto auf dem Programm. Nachdem Kathrin in Albstadt
vor Wochenfrist mit dem 2. Rang ausgezeichnet in die Weltcupsaison gestartet war,
wollte sie natürlich auch in Tschechien wieder voll angreifen. Ganzer Bericht

News 14/13: Weltcup #1 in Albstadt: Kathrin auf Platz 2!!!
Bei frühlingshaftem Wetter starteten am Pfingstsamstag über 130 U-123 Herren in Albstadt zur Weltcupsaison 2013. Auf der neuen sehr kräftezehrenden Strecke im "Bullenthäle" forderten kurze, steile Anstiege und knifflige Abfahrten alles von den Fahrern. Stirnemann startete aus der ersten Reihe gut, musste aber die Spitze ziehen lassen. Ganzer Bericht

News 11/13: BMC Racing Cup Solothurn
Pressebericht BMC Racing Cup Eliminator vom Freitagabend: Erstmals wurde in Solothurn anlässlich des BMC Racing Cup am Freitagabend ein Mountainbike Eliminator Sprint Rennen ausgetragen. Die Strecke über knapp einen Kilometer und führte vom Schanzengraben hinaus in die Solothurner Altstadt, wo enge Gassen, Treppen und viele Richtungswechsel das Spektakel für die Zuschauer perfekt machten. Ganzer Bericht


News 10/13:
Kathrin in Heubach und Matthias in Haiming
Matthias Rennbericht aus Haiming:
"Leider war heute keine Top Platzierung möglich, da ich in der ersten Runde ca. 200 Meter nach der Verpflegungs- und Techzone einen Hinterradplatten hatte. Aber beginnen wir mal von ganz vorne. Ich habe um 10.10 Uhr das Prewarm up begonnen. 10 Minuten Einfahren mit 3x Trettfrequenzsteigerung, danach je zwei Serien Treppensprünge. Gleich danach fühlten sich meine Beine extrem gut an. weiterlesen

News 09/13: BMC Racing Cup in Tesserete 14. April 2013
Ausgezeichnete Leistungen von Kathrin und Matthias! Beiden lachte nach dem Gotthard die Sonne ins Gesicht - ein tolles Bikewochende auf einer coolen Strecke wartete auf sie. Bei den Frauen war die internationale Konkurrenz nicht so gross, aber mit den drei Olympiateilnehmerinnen Last GBR sowie den Schweizerinnen Süss und Leumann dafür sehr hochkarätig. weiterlesen

News 08/13: BMC Racing Cup in Schaan 7. April 2013
In einem packenden Rennen setzte sich bei den Elite Herren Weltmeister und Olympiasilbermedaillengewinner Nino Schurter knapp vor dem deutschen Meister Manuel Fumic durch. Dahinter kämpfte eine Viergruppe mit Litscher sowie den drei BMC-Fahrern Milatz DE (Europameister, Sieger am vergangenen Ostermontag in Bad Säckingen), Fanger und Matthias während dem ganzen Rennen bis zum letzten Aufstieg in der letzten der neun Runden um den dritten Platz. Ganzer Bericht

News 07/13: Int. Bundesligarennen Bad Säckingen 1. April
Die permanente Strecke im Wald oberhalb Bad Säckingen ist gespickt mit technischen Finessen. Obwohl im Wald ist sie sehr publikumsfreundlich angelegt: sehr kurze Wege zum Fanen bei den technischen Passagen wie beim "Labyrinth" oder beim "Pumptrack" gegenüber der Start-Zielgeraden. Der Schnee und die vorangegangenen Rennen hatten die Strecke stark in Mitleidenschaft genommen, trotzdem war sie überall fahrbar. Und am Montag mit der Bise und etwas Sonne gab es sogar Passagen, die recht abtrockneten. Weiterlesen

News 06/13: Schweizer MTB-Eröffnungsrennen in Rivera
Kathrin und Matthias reisten bereits am Donnerstag mit dem Wohnmobil ins Tessin und genossen zwei schöne Frühlingstage auf dem Rennvelo. Am Samstag dann beim Streckenbesichtigen blieb die Sonne hinter den grauen Wolken und am Sonntag regnete es dann nur ein Mal....
80% der Strecke waren auf der sehr gut präparierten Originalstrecke der WM 2003: endlich mal wieder richtiger Mountainbikesport! Im kleinen Feld der Elite Damen waren mit Schweizermeisterin Sarah Koba und Juniorenweltmeisterin 2011 Linda Indergand doch zwei starke Konkurrentinnen mit am Start. Koba übernahm sogleich im wirklich steilen Startanstieg die Führung und sprintete hoch. Nach einer ersten Singletrailabfahrt war Kathrin und Indergand wieder dran. Vor Einfahrt zum langen Singletrail übernahm Kathrin die Führung. Nach rund einem Kilometer mit Serpentinenaufstieg, Steinplatten, Wurzeln und Tessiner Downhill (steiniger Wanderweg, den man besser mit dem Bike fährt als zu Fuss rennt...) hatte sie schon einige Meter Vorsprung auf Koba und Indergand. Koba musste dann ihrem schnellen Start Tribut zahlen und viel zurück. Vorne aber zog Kathrin einsam und kontrolliert ihre vier Runden durch und siegte überlegen vor Indergand. "War eine geile Strecke - vielen Dank an das OK-Team! Ich hatte guten Druck, nahm aber in den glitschigen Abfahrten nicht volles Risiko - ich freue mich nun auf Ostermontag in Bad Säckingen! Startzeit 12.30 Uhr"

Bei den Herren Elite waren mit Pascal Meyer, Jürg Graf und BMC-Teamkollege Reto Indergand neben weiteren ca.10 Elitefahrern das Feld auch eher klein. Vermutlich waren auch hier einige Fahrer wohl wegen dem Wetter dem Start ferngeblieben. Die vier Weltcupfahrer setzten sich dann auch in der ersten von fünf Runden sogleich ab. Dabei war eigentlich Meyer immer in Front. Seine gute Form aus dem Cyprus Sunshine Cup gab ihm das nötige Selbstvertrauen. Graf musste in der zweiten Runde das Spitzentrio leicht ziehen lassen. In der dritten Runde kam Meyer mit einigen Metern Vorsprung auf Matthias in die letzte schwierige Abfahrt. Indergand folgte wiederum mit etwa 20 Metern Rückstand. In der Mitte der ca. 100m langen Abfahrt schrie Matthias "Platten!". Hektik kam in der Techzone am Schluss der Abfahrt auf... Trotz dem Platten fuhr Matthias diese Abfahrt in dieser Runde schneller als der Leader Meyer! Die Felge ist aber wohl nur noch Schrott... Er wechselte das defekte hintere Rad sehr schnell - und fuhr jetzt mit dem Trainingsrad mit der schweren Powertab-Nabe. Nur einige Meter hinter Intergand nahm er auf Platz drei das Rennen wieder auf. Am Schluss der vierten Runde waren die Positionen immer noch gleich: Meyer einige Sekunden vor Indergand, dieser einige Sekunden vor Matthias. In der Schlussrunde zündete Matthias den Turbo und zog an den beiden anderen noch vorbei. "Ich wollte dieses Rennen gewinnen - daher habe ich die Felge am platten Hinterrad auch "geopfert". Ich spürte, da geht noch mehr. In der Startrunde gab Meyer enorm Gas, da musste ich leiden, doch nachher kam ich eigentlich gut mit und hätte diesen Rhythmus gut noch ein, zwei Runden durchziehen können". Auch Matthias fährt an Ostern am Bundesligarennen in Bad Säckingen, vermutlich am Ostermontag mit den Elite (Startzeit 14.15 Uhr) und nicht am Ostersonntag im Feld der U23

News 05/13: MTB-Trainingsrennen Niederhelfenschwil
ZuKurzentschlossen standen Kathrin und Matthias gestern Sonntag im St. Gallischen Niederhelfen am Start. Speziell: die Runde ist sehr kurz (Spitzenzeit 5 Min pro Runde), hat viel Wiese und Kies, aber eigentlich nichts technisches => eine reine Bolzerstrecke. Gut, um den Winterrost abzuschütteln... Da das Rennen nur 40 Min plus eine Runde dauerte, war Vollgas angesagt.
Der Start auch speziell: breiter Massenstart auf einer abfallenden Wiese mit dem Flaschenhals in der Senke und dann 100m Uphill. Matthias startet ganz rechts aussen. Im Starterfeld waren noch etwa 10 Elite-Fahrer, dann viele Amateure, Junioren, Fun und alle Damen. 91 Fahrer stürzten sich nach dem Startschuss Richtung Flaschenhals... zum Glück keine Stürze. Matthias führte bei der ersten Zielpassage nach 40 Sekunden das Feld an. Kathrin war mit 48.5 Sek bei den Frauen die Zweite. Ich passierte da mit 60 Sekunden eher am Schluss des Feldes...
Matthias führte den langgezogene, bunten Tatzelwurm bis zur ersten Steigung an. Um seinen Windschatten kämpften der erfolgreiche Marathonspezialist Konny Looser (Vorjahressieger) und Pascal Schmutz, der Zweitplatzierte des vergangenen Jahres. Diese erste Steigung von knapp 20 Sekunden Dauer powerte Matthias voll hoch. Oben in der Fläche hatte er ein Loch von 50 Metern. Nun gut, die andern werden wohl wieder aufschliessen, dachte er. In der zweiten Steigung der Runde nach dem Starthang hoch zum Ziel nochmals volle Kanne. Als er sich im Ziel umschaute, sah er, dass seine ersten Verfolger erst am Schluss der Steigung waren und die Schlaufe vor dem Ziel noch vor sich hatten. 23 Sekunden Vorsprang! Von da an fuhr er einen unglaublichen Rhythmus, immer etwa 15 bis 20 Sekunden schneller pro Runde als sein stärkster Verfolger Konny Looser. Am Schluss hatte er bei einer Siegerzeit von knapp über 45 Minuten über zwei Minuten Vorsprung. Ein gutes Gefühl. Stolz gab er ein Siegerinterview an "Fürstenland TV". Zur Freude fuhr er dann von Niederhelfenschwil über Wil SG, Winterthur bis nach Würenlos und lud dann wegen Einbruch der Dunkelheit sein BMC Rennrad müde, aber zufrieden ein...
Kathrin kämpfte sich sehr gut durch das Feld der Herren. Ein Top Ten Platz im Overall wäre fast möglich gewesen, wenn ... nicht wieder die Kette sich eingeklemmt hätte. Das Damenranking gewann sie trotzdem mit zweieinhalb Minuten Vorsprung auf Sabrina Maurer und Marathonspezialistin Michele Wittlin. Gut, dass ihr Bike heute einen wohl längeren Termin beim Teammechaniker hat...
Geplant ist, dass beide nächsten Sonntag ein letztes Trainingsrennen in Rivera (Tessin) bestreiten. Auf der Strecke der MTB-WM von 2003 ist dann Technik und perfektes Material gefragt. Eine wahrhaftige Hauptprobe. Richtig los geht es dann an Ostern am Bundesligarennen in Bad Säckingen. Matthias hat Start am Ostersonntag um 15.45 Uhr (Europacuprennen U23!), Kathrin am Ostermontag um 12.30 Uhr.

News 04/13: MTB-Trainingsrennen Niederhelfenschwil
Ihr Rennbericht: "Ich erwischte einen schnellen Start und konnte mich ans Hinterrad meiner Teamkollegin Adelheid Morath hängen. Bereits in der Startrunde fuhren wir einen kleinen Vorsprung von etwa 10 Sekunden heraus. Gerade als wir auf die erste von vier Runden einbogen, verklemmte sich meine Kette zwischen dem Rahmen und dem kleinen Ritzel vorne. Ich musste absteigen um die Kette zu befreien und schnappte mir dann das Hinterrad meiner anderen Teamkollegin Sabine Spitz. Zusammen fuhren wir die ersten beiden Runden auf den Positionen vier und fünf. In der dritten Runde konnten wir zu den beiden Ghost-Mädels Kathrin Leumann und Alexandra Engen aufschliessen und von da an wurde es taktisch. Ghost gegen Haibike im Kampf um die Plätze 2 und 3 und es wurde sich nichts geschenkt. Leumann verlor den Anschluss irgendwann und Sabine und ich konnten Engen, die sich in einem der Singletrails etwas absetzte, wieder einholen. Zu dritt gingen wir auf die letzte Runde. An der Spitze fuhr Adelheid ein souverän einsames Rennen und Sabine und ich wollten den Wunsch unseres Staffs, ein reines Haibike-Podium, natürlich verwirklichen. Die Chancen dafür standen gut. Sabine setzte sich im ersten Aufstieg der letzten Runde ein wenig ab und ich klebte immer noch am Hinterrad von Engen. Im zweitletzten Aufstieg attackierte ich und konnte mich erfolgreich von Engen absetzten. Es schien als würde unserem Team-Podium nichts mehr im Wege stehen. Doch in der Abfahrt verklemmt sich meine Kette wieder so blöd zwischen Rahmen und dem kleinen Ritzel, dass ich erneut stoppen musste um die Kette zu befreien und wieder aufs Ritzel zu legen. Es dauerte so lange, bis ich die Kette endlich befreien konnte, dass mich Engen und auch Leumann wieder überholten. So ging ich als Fünfte in den allerletzten Aufstieg und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Der 5. Rang ist unter diesen Umständen eher enttäuschend, doch das gute Feeling heute und den Doppelsieg meiner Teamkolleginnen machen mich trotzdem happy. Ich möchte mich bei meinem Team für die tolle Zeit hier in Zypern bedanken. Das Rennglück wollte zwar noch nicht auf meiner Seite sein, doch mein Gefühl ist gut."
Matthias in seinem neuen Teamoutfit (vorne im Bild mit goldenen Brillengläsern) erlebt viel Aufmerksamt während seinen Trainingsfahrten rund um Gränichen. Am kommenden Wochenende fährt er ein MTB-Trainingsrennen in Niederhelfenschwil.


News 03/13: Kathrin hat auf Zypern ihre Saison am Cyprus Sunshine Cup grundsätzlich gut eröffnet
Zu
"UCI-Punkte sausen den Bach hinunter wegen Kettenriss: Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, doch über das Schlussergebnis sehr enttäuscht! Das Feeling nach vier Monaten Rennpause war gut. Besonders in der Marathonetappe hatte ich super Beine im sehr langen Anstieg. In der dritten Etappe, einem normalen Cross Country-Rennen fehlte mir etwas die nötige Spritzigkeit, aber wen wundert's... aber trotz der Lungenembolie und der längeren Trainingspause fühlte ich mich besser als letztes Jahr zu gleicher Zeit". Kathrin belegte im Zeitfahren am Freitag (eine Runde auf dem Cross Country-Strecke) den 7. Platz, dann hatte sie im Marathon am Samstag einen kapitalen Kettenriss, musste anschliessend die Aufstiege rennen, da die Gänge nicht mehr stimmten und verlor über 12 Minuten. Und am Sonntag dann wieder 7.. Für die Gesamtwertung war aber ihr Rückstand vom Samstag schwerwiegend und sie wurde somit "nur" Gesamtzehnte.... Trotz diesem Malheur einen Platz besser als 2012! Ihr nächstes Rennen bestreitet sie wieder im Zypern am kommenden Sonntag.

Matthias ist mit dem BMC Mountainbike Racing Team noch bis Freitag in Südfrankreich am trainieren, mal auf dem Bike, mal auf dem Rennvelo. Auf dem Foto sind Reto Indergand, Teamchef Alex Moos, Matthias und Lukas Flückiger. Ralf Näf fehlt auf dem Foto - der Unglücksrabe brach sich einen Tag davor das Schlüsselbein - gute Besserung!

News 02/13: Rekrutenschule
Zusammen mit den anderen Bike-Rekruten sind Kathrin und Matthias seit bald zwei Wochen auf Gran Canaria und trainieren bei optimalsten äusseren Bedingungen, wie man aus ihrem strahlendem Lachen auf den Photos erlesen darf. Matthias hatte in der Nacht von Sonntag auf Montag eine etwas schlechte Nacht, doch "Bioflorin" hat es wieder gerichtet... Kathrin hat sich von ihrer Lungenembolie nun gut erholt und trainiert eigentlich fast wieder normal, einfach noch nicht zu viele Intensitäten. Einen nächsten Test beim Verbandsarzt hat sie in zwei Wochen.
Ab Montag, 4. Februar sind die beiden dann wieder in Magglingen. Bereits sind auch die nächsten Trainingslager/ ersten Renneinsätze geplant. Kathrin wird mit dem Sabine Spitz Haibike Pro Team am 28. Februar für zwei Wochen nach Zypern reisen und dort wie letztes Jahr zwei Rennen bestreiten. Matthias hat mit seinem neuen Team, dem BMC Racing Team, ein Trainingslager in Südfrankreich geplant. Bild: Tigerausfahrt; Bild: Richtung Cruz Crande

News 01/13: Start an der Radquer SM
Nach einem verlängerten Aufenthalt in der Neujahrswoche im frühlingshaften Tessin sind die beiden Rekruten gesund am vergangenen Sonntagabend wieder eingerückt. Die Resultate aus dem Wettschiessen, welches sie diese Woche hatten, sind mir noch nicht bekannt...
Am kommenden Wochenende startet Matthias um 11.35 Uhr zur Radquer-Schweizermeisterschaft in Steinmaur. Seine Formkurve ist aufsteigend und wir dürfen gespannt sein, ob er mit den arrivierten Morastkünstlern mithalten kann.
Am 16. Januar verreisen dann beide mit den anderen Bikern aus der Spitzensport-RS nach Gran Canaria zu einem zweieinhalb wöchigem Trainingslager.

News 25/12:Swiss Mountainbikers Stirnemann at Magglingen
Hier die ersten Eindrücke aus der Sportler-RS. Bilder

News 24/12: coming home!
Rekrut Matthias Stirnemann hat die erste Woche im Militär wie zig-tausend junge Schweizer Bürger gut überstanden. Die Tage waren lang, viel Neues kam auf ihn zu, ungewohnte Umgangsformen halt... Sport war in dieser ersten Woche nur stark eingeschränkt möglich, aber das ändert sich bereits ab Woche zwei - Bike und Rennrad sind am Sonntagabend beim Einrücken nach dem ersten Wochenendurlaub im Handgepäck.... Seine "Wohnadresse" bis Ende November: Inf RS 50-3, Kp 3, Zug 6, Kaserne, 3250 Lyss.
Kathrin wird morgen Samstag um 10 Uhr in Zürich zusammen mit Regula landen. Ihr Gesundheitszustand hat sich von Tag zu Tag verbessert. Gemäss Spezialisten in Südafrika soll ihre Lunge keine bleibenden Schäden davontragen. Am Donnerstag schrieb sie: "Wir waren heute den ganzen Tag in Kapstadt und sind viel gelaufen. Es war etwa 27° warm und wir haben die Sonne und das Meer nochmals so richtig genossen. Nun bin ich schon etwas müde...". Hier in der Schweiz rotieren das Umfeld: es wird seitens Swiss Cycling Verbandsarzt Geri Clenin versucht, sie am Montag im Inselspital in Bern einem Lungenspezialisten zuzuführen. Und das Bundesamt für Sport unter Franz Fischer und das Militär mit Urs Walther hat sofort ein Nothilfeprogramm für Kathrin organisiert: Step by step soll sie das Verpasste nachholen und sorgfältig sportlich wieder aufgebaut werden. Wenn alles rund läuft, kann sie am kommenden Dienstag verspätet, aber hoch motiviert einrücken und den erhofften "Hosenlupf" mit Rekrut (und Schwingerkönig) Wenger Kilian angehen.

News 23/12 B: Heute Beginn der Spitzensport-RS, aber.... ohne Kathrin!
Die geplanten Ferien für Kathrin in Südafrika endeten im Spital in Stellenbosch: Lungenembolie. Kathrin's Erholung ging nach dem Sieg in der Mixed-Kategorie im Cape Pioneer nicht voran, ja sie wurde immer müder, hatte immer mehr Probleme mit Atmen. Am Mittwoch hatte sie Schmerzen in den Lungen beim voller Einatmung. Zudem wurde die Erkältung immer schlimmer. Am Donnerstagmorgen wurde ihr dann schwarz vor den Augen. Es folgte ein Besuch bei einem Privatarzt in Stellenbosch - Einlieferung ins Spital - Blutverdünner und Infusion, Antibiotika. Diagnose: zwei "kleine" Lungenembolien in beiden Lungenflügeln. Der Schock sass tief. Sie verbrachte Donnerstag und Freitag bis Mittag im Spital. Danach war sie soweit stabil und der Sauerstoffgehalt im Blut genug hoch. Doch sie erhielt ein Flugverbot für mindestens eine Woche. Nichts da mit RS-Start. In der Nacht von Freitag auf Samstag ist Regula, ihre Mutter, nach Südafrika geflogen und betreut sie jetzt vor Ort. Gestern Sonntag waren die beiden zu Fuss unterwegs, wobei Kathrin sich fühlt wie eine Achtzigjährige... Auf Facebook schreibt sie: "Thanks for all good wishes for my birthday!! Difficult times made me to stay longer here in South Africa. Sometimes live takes another way than you've planed... all you can do is to accet the situation and make the best of it." Kopf hoch! Ihre vollbrachte Leistung während des einwöchigen Wettkampfes steigt dadurch ins Uebermenschliche... Am kommenden Mittwoch hat sie den nächsten Arzttermin - hoffen wir, dass sie am kommenden Wochenende reisefähig ist.
Matthias hat gestern Sonntag die Militärschuhe nochmals gefiedelt, dann gepackt und reisst heute in eine neue Lebenserfahrung. Zusammen mit anderen Spitzensportlern, z.B. Motorradass Dominik Aegerter oder Schwingerkönig Wenger Kilian ist er im Spitzensporter-Zug die nächsten fünf Wochen in der Kaserne Lyss zu Hause. Dann folgt die Umsiedlung nach Magglingen. Hoffen wir, dass Kathrin den vier SpiSpo-RS-Bikern Reto Indergand, Jolanda Nef, Linda Indergand und Mätthu bald nachreisen kann.
Kathrin und Matthias konnten in den vergangenen Wochen noch ihre Teamzugehörigkeit für 2013 klären. Da es aber noch nicht offiziell ist, folgt die genau Info in einem der nächsten News - aber es gibt den beiden Sicherheit.

News 23/12 A: Generalversammlung
Die erste GV des Fan-Clubs ist Geschichte. Die 34 anwesenden Personen genossen einen unvergesslichen Abend mit den Saisonrückblicken von Matthias (4MB) und Kathrin (8MB).Die beiden Präsentationen stehen zum Download bereit.
Unterdessen neigt sich das erste Vereinsjahr dem Ende zu. Auch Dank eurer Unterstützung konnten sie in der ablaufenden Saison viele gute Resultate erzielen. Bitte unterstützt die beiden auch im kommenden Jahr mit eurem Vereinsbeitrag.
Heute fliegen die beiden für eine Woche nach Guyiang in China! Dort bestreiten sie an einem Einladungsevent am Donnerstag ein Shortrace und am Freitag ein Cross Country Rennen auf einer neuen Strecke, auf der vermutlich nächstes Jahr ein Weltcuprennen stattfindet.

News 22/12: 7.-9. September Mountainbike WM in Saalfelden (Aut)
Bereits am Montag waren die beiden auf der Strecke. Der Kurs war eher fahrtechnisch einfach, dafür forderte er mit seinen zwei langen Aufstiegen viel Kraft in den Beinen. Als es dann am Dienstag und Mittwoch sehr stark regnete, wurde die Strecke vor allem zu oberst im Wald fast unfahrbar: sehr steiler Downhill, schmieriger Untergrund und wie halt im Wald: viele Wurzeln. Die beiden verlagerten ihr Training daher eher etwas auf die Strasse, denn für das Rennwochenende war wieder schönes und trockenes Wetter angesagt.
Freitag, 7. September 14 Uhr: Matthias konnte mit der Nummer 9 noch in der ersten Reihe ganz innen einstehen. Ein guter Start war also wichtig, denn nach rund 100m ging es links weg auf den langen Teeraufstieg. Clever schaute er auf den Starter, welchen den Pistolenschuss gab. Er reagierte daher gut und ging mit der Spitze auf den Teeraufstieg. Zuoberst lag er in der Startrunde immer noch an 10. Stelle. Auf der ersten vollen von insgesamt sechs Runden musste er dann nochmals etwa 10 Fahrer vorbeilassen. Dann fand er aber einen guten Rhythmus und verbesserte sich wieder Platz um Platz. Als 14. beendete er das Rennen. " Ich habe einfach momentan nicht die Kraft solch lange Anstiege durchzupowern. In der letzten Runde stand ich fast. Und dann machte ich auch in den Abfahrten kleinere Fahrfehler, die wohl mit dem Überdrehen bergaufwärts zusammenhängten. Mit dem Rang muss ich zufrieden sein - ich habe alles gegeben. Die Stimmung am Berg war toll, überall Schweizer, überall Fanclubmitglieder!"
Samstag, 8. September 11 Uhr: Kathrin trug die Startnummer 26. Wie gewohnt startete sie gut, war so etwa auf Platz 10. Und wie gewohnt musste sie im zweiten langen Aufstieg wieder viele Bergflöhe an sich vorbeilassen. Daher musste sie in den Abfahrten dann sehr viel anstehen, warten, laufen. So etwa auf Rang 30 beendete sie die erste von sechs Runden. Nach etwa zwei Runden hatten dann einige dieser "Bergflöhe" ihr Superbenzin aufgebraucht und Kathrin konnte sich nach vorne arbeiten. Lange lag sie dann auf Rang 23. In der letzten Runde musste sie aber auch etwas Dampf wegnehmen und viel schlussendlich auf den 26. Rang zurück."Es ist schon mühsam, wie einige Konkurrentinnen technisch runterfahren. Schade, dass ich in den ersten drei Runden so viel Zeit nach vorne deswegen verloren habe. Ich fühlte mich gut. Die Anstiege waren hart. Ich habe es lieber steiler, dafür kürzer..... Die Stimmung war super - so viele Leute und vor allem so viele Schweizer - es war wie eine Heim-WM!"
Sonntag, 9. September 13.30 Eliminator WM in den engen Gassen von Saalfelden. Kathrin erhoffte sich einiges. Doch in der Quali tratt sie nach der Treppe ins Leere: die Kette war ihr aussen runtergesprungen. So verlor sie wichtige Sekunden. Mit ungewohnten sieben Sekunden Rückstand auf die Zeitschnellste Engen (Swe) erreichte sie trotzdem den guten 11. Platz. Auch Matthias hatte im 145 köpfigen Starterfeld nicht seinen Glückstag. Sein Malheur ereignete sich gleich nach dem Start: er fiel aus den Klickpedalen. Auch da gingen wichtige Sekundenbruchteile für einen guten Startplatz verloren. Mit der 30. Qualizeit qualifizierte er sich ganz nach für den 8.-Final. Dort musste er daher ganz aussen starten, hatte den längsten Weg in der ersten leichten Biegung. Als Dritter kam er in die erste 90°-Kurve. Am Ende der ersten Runde auf der Zielgeraden zwängte er sich geschickt an den Führenden vorbei und ging als erster in die zweite Runde. Im Aufstieg für dann von Gallaghar (GBR) überholt. Und im zweiten Austieg zwängte sich Stiebjan (Ger) auch ihnen an Matthias vorbei. Leider konnte Matthias auf der Zielgeraden nicht mehr kontern und schied aus. Kathrin wurde in ihrem 8.-Final 2. und kam weiter. Das selbe auch im 4.-Final, diesmal aber als Laufsiegerin. Im Halbfinal war sie die Vorlaufschwächste. So musste sie erstmals die schlechteste Startposition ganz rechts einnehmen. Sie erwischte den Start nicht schlecht, machte das Handicap wett, war am Schluss des ersten leichten Linksbogen auf gleicher Höhe wie die anderen. Doch die anderen drückten sie jetzt nach aussen an die Banden. Kathrin musste bremsen, um nicht zu stürzen - weg war der Final! Sie versuchte noch das ca. 30m grosse Loch aufzuholen, hatte aber keine Chance. Enttäuscht und mit Tränen in den Augen bereitete sie sich auf den kleinen Final um Platz fünf vor. Sie erwischte den Start gut, lag nach der ersten Runde an zweiter Stelle hinter der Italienerin Eva Lechner. Am Ende des ersten langen Aufstieges dann rang sie die Italienerin im Wiegetritt nieder. In Führung liegend im kleinen Final kam die erste von drei Treppen: nach der Treppe wieder der Tritt ins Leere! Die Kette war wieder rausgesprungen. Schitt! Reflexartig betätigte sie den Schalthebel und tratt weiter. Zum Glück fand die Kette sehr schnell wieder den Weg auf die Kränze. Lechner wollte schon an ihr vorbei, doch Kathrin machte die Türe zu. Dank ihrer mentalen Stärke und dem Siegeswillen hielt sie die Italienerin Eva Lechner dann gekonnt in Schach und gewann den kleinen Final. Zumindest ein kleiner Trost...
Rückblickend war es für beide keine berauschende WM - doch gejammert wird da auf sehr hohem Level! Bei Matthias stimmte das Material, dafür die Beine nicht. Bei Kathrin wäre vielleicht ein Sprintbike die Vollendung ihrer Träume gewesen. Auf diesem Weltklasseniveau gibt es nur überragende Resultate mit absoluter Professionalität.

News 21/12: 2. September: MTB-Bundesliga Albstadt mit HC-Status
Das vergangene Wochenende war geprägt von Regen und Kälte. Auch in Albstadt regnete es und weichte die Strecke stark auf. Aus diesem Grund verzichtete Kathrin auch auf die Teilnahme am Short-Race, welches auf der tiefen Wiese stattfand.
Traurige Bilder im Juniorenrennen am Sonntagmorgen: die Räder an den Biks waren in den langsamen Abfahrten total verschlammt und drehten zum Teil nicht mehr. Viele mussten mit abgebrochenem Wechsler aufgeben. Das Rennen dauerte über 30 Minuten zu lange. So wurde das U23-Rennen von Matthias von sechs auf fünf Runden gekürzt und mit 15 Minuten Verspätung gestartet. Matthias stand zwar in der ersten Reihe, konnte aber das Starttempo wiederum nicht voll mitgehen. Als 22. hatte er sich nach dem ersten langen 20%-Aufstieg eingereiht. Mit sehr schmalen Pneus und mit groben Stollen im Profil fuhr er dann sehr gut runter. Bereits kam er in der zweiten Runde auf Platz 13. In jeder Verpflegungszone nahm er jedes Mal neben der normalen Verpflegung einen Bidon mit Wasser und reinigte mit diesem Wasser jeweils im Fahren die Kette und den Umwerfer. Schlussendlich belegte er den achten Schlussrang. "Spass hat es heute nur im Downhill gemacht. Mir fehlte die Spritzigkeit".
Kathrin startete gut, kam in der oberen Verpflegungszone als 13. vorbei. Doch dann spielte sie ihre ganze Stärke im sehr schwierigen, schmierigen Downhill aus. Fahrerin um Fahrerin konnte sie überholen. Zur Überraschung vieler Experten fuhr sie im sehr stark besetzten Feld des hoch dotierten UCI HC-Rennens ganz vorne bis in die vierte und letzte Runde um die Podiums-Platzierungen mit. Während sich das Duo Spitz (Olympiasilber) und Bresset (Olympiasiegerin) schnell absetzte, war es dahinter Kathrin , die im Verfolgertrio zusammen mit der Olympiasechsen Engen (Swe) und der ehemaligen Weltcupgesamtsiegerin Osl (Aut) über weite Strecken den Ton angab. Vor allem auf den extrem schwer zu befahrenden Downhills steuerte sie ihr Haibike Greed 29er wie keine zweite über den sehr schlammigen und rutschigen Kurs, der den Athleten - und vor allem auch dem Material - alles abverlangte. Und mit einem guten Schlammpneu - wer weiss... Im Ziel wurde ihre grandiose Fahrt aber mit dem ausgezeichneten 5. Rang belohnt. "Mein Entscheid, das Shortrace am Samstag nicht zu fahren, war wohl richtig. Ich kam den steilen und langen Anstieg (170 Höhenmeter) fast im gleichen Tempo hoch wie Engen und Osl. Oben dann im Flachstück musste ich sie jeweils ziehen lassen. Doch konnte ich die 30 Sekunden Rückstand im Downhill immer wieder gut machen und die beiden jeweils sogar distanzieren. In der letzten Runde gelang mir die Abfahrt nicht optimal, war unten aber trotzdem wieder an Osl dran, doch rutschte mir in der ersten Wiesenkurve das Vorderrad weg und ich musste zu Boden. Ich bin aber wirklich "häpi" mit diesem Platz: beste Schweizerin noch vor Olympiafahrerin Leumann und vor Schneitter. Und neben Spitz, Bresset, Engen und Osl auf dem Podest - das könnte auch an einem Weltcup so sein!"
Bereits sind beide in Saalfelden und bereiten sich auf die WM vor. Matthias hat sein Rennen am Freitag um 14 Uhr, Kathrin am Samstag um 11 Uhr. Beide versuchen sich dann auch am Sonntag um 14 Uhr im Eliminator. Eine kleine Schar des Fanclubs wird die beiden vor Ort anfeuern. Hopp Stirnemäns!

News 20/12: BMC Racing Cup Finallauf Muttenz
Für Matthias begann das Finalwochenende schmerzhaft. Beim Training auf der Strecke auf einem Singletrail entlang der Birs übersah er nach einem Sprung einen Baum. Er knallte voll in diesen. Der Aufprall war so wuchtig, dass der Lenker brach. Eine Oberschenkelprellung und Nacken- sowie Kopfschmerzen liessen für den Rennsonntag nichts gutes erahnen. Doch er wollte unbedingt starten und seine Leaderposition in der U23 Wertung nicht einfach kampflos preisgeben. Der Start gelang ihm recht gut, er ging wohl so auf Platz 10 nach den drei Startrunden auf die Strecke. Doch schon bald musste er Gruppe um Gruppe ziehen lassen. War er zuerst von Seitenstechen geplagt, wurden die Kopfschmerzen über die Sprünge immer stärker. So kam er schlussendlich als 27. enttäuscht ins Ziel. Sein Gesicht heiterte sich erst wieder etwas auf, als er dann bei der Siegerehrung doch noch als Gesamterster der Rennserie der U23 Fahrer aufs Podest durfte und er ins Winnertrikot eingekleidet wurde. "Die Kopfschmerzen wurden immer stärker, ich bin froh, dass ich das Rennen überhaupt beenden konnte." Humpelnd verliess er das Siegerpodest.
Die Vorzeichen für Kathrin standen da viel besser. In Muttenz konnte sie in den vergangenen Jahren immer brillieren. Die zwei Startrunden auf der Pferderennbahn erwischte sie taktisch gut. Direkt hinter ihrer Teamkollegin Sabine Spitz fuhr sie raus auf die Strecke. Nach der ersten Runde führte Kathrin die Fünferspitze an. Spitz, Last, Neff, Kalentieva und sie bestimmten das Renntempo. In Runde zwei powerte Süss noch zu ihnen vor und erhöhte sogleich das Tempo im einzigen Aufstieg. Kathrin konnte nur noch mit Mühe dort den Anschluss halten. Eine Runde später dann wurde sie im Waldaufstieg abgehängt. Sie fiel eine Gruppe zurück zu Schneitter und Leumann. In dieser Gruppe konnte Kathrin aktiv mitfahren, einfach im Aufstieg bekundete sie immer wieder Mühe. Auch in der letzten der sechs Runden verlor sie dort leicht den Kontakt zu Leumann und Schneitter. Doch in der Abfahrt und entlang der Birs konnte sie das Loch wieder schliessen. Und als sie wieder dran war, zog sie sogleich an den beiden vorbei und nahm den Schwung mit. Leumann und Schneitter konnten dieses Loch von 10 Metern nicht mehr schliessen. Als sechste überquerte Kathrin die Ziellinie. Das Rennen gewann Last vor Neff vor Spitz in einem sehr engen Sprintfinale. "Ich hatte heute nicht die besten Beine. In der ersten Runde kam ich eigentlich locker am Berg mit. Erst als dann Süss in der zweiten Runde hochsprintete, lief ich sogleich in einen Hammer. Zudem musste ich danach immer wieder Löcher zufahren, die mir zu viel Kraft raubten. Mehr lag heute leider nicht drin." Als Gesamtdritte der Rennserie bei den Frauen durfte sie dann doch auch noch vom Podest her strahlen.
Am kommenden Wochenende starten beide am HC-Rennen im Deutschen Albstadt, rund 3 Autostunden von Gränichen entfernt. Danach geht es direkt an die WM in Saalfelden.

News 19/12: Argovia Fischer-Geax Cup in Giebenach
Bei grösster Hitze testeten Matthias und Kathrin ihren Formstand für den BMC Racing Cup Finallauf vom kommenden Sonntag. Die Strecke in Giebenach BL war technisch sehr einfach, viel auf Teer, Kies und Wiese. Im Feld der Rund 20 Elite musste Matthias als Nachgemeldeter zu hinderst einstehen. Doch schon nach der ersten von sechs Runden kam er an der Spitze liegend zusammen mit Lukas Loretz ins Zielgelände zurück. Die beiden lösten sich gut ab und konnten sich weiter vom Feld absetzen. In Teeraufstieg zur zweitletzten Runde musste dann auch Loretz abreissen lassen. Nach seinem zweiten Platz am vergangenen Sonntag am über 55km führenden Eigerbikechallenge durfte Matthias zum ersten Mal im neuen U23CH-Meisterleibchen als erster über die Ziellinie fahren. " Ich forcierte nur jeweils im Teeranstieg, denn die Hitze war schon beinahe unerträglich". Sprachs und setzte sich noch in voller Montur unter einen Wasserhahnen.
Auch Kathrin gelang die Hauptprobe ausgezeichnet. Die kurzen Aufstiege kamen ihren Anlagen sehr entgegen. Jedes Mal powerte sie die Uphills im Wiegetritt hoch, wirkte spritzig und kam mit gutem Druck voran. " Ich bin froh, war das Rennen heute sehr kurz. Doch die 47 Minuten waren mörderisch. Zum Glück konnte ich mich in jeder Runde mit Liquid ice gut abkühlen."
Anfangs August haben beide noch erfreuliche Post aus Magglingen erhalten: sie sind für die Spitzensport-RS anfangs November aufgenommen! Ein nächster Meilenstein Richtung Rio 2016!
Ebenfalls sind beide von Swiss Cycling für die Weltmeisterschaft anfangs September in Saalfelden Aut definitiv selektioniert worden.
Nächster Renneinsatz: Sonntag, 26. August Finallauf BMC Racing Cup in Muttenz


News 18/12: Weltcupfinale Val d'Isère; kein glorreicher Abschluss...
Eine Stunde vor dem Start goss es in Strömen, die Strecke wurde aufgeweicht. Gerade rechtzeitig zum Start vom Rennen von Matthias hörte dann der Regen wieder auf. Matthias stand mit der Nr. 7 in der ersten Reihe, erstmals im Trikot des Schweizer Meisters. Auf Grund seines schlechten Schlafes ahnte er aber wohl schon da, dass heute nicht sein Tag war - nun, versuchen muss man es. Lapsus der UCI: der Start wurde erteilt, obwohl die letzten 15 der 90 Startenden noch in der Startbox standen....Etwa an zehnter Stelle fuhr Matthias in den ersten langen Aufstieg. Seine Beine waren nicht schlecht, aber er hatte Mühe mit der dünnen Luft. So konnte er jeden Anstieg nur etwa bis zur Mitte mithalten, danach wurde er immer wieder von Fahrern überholt. Dies änderte sich während dem ganzen Rennen leider nicht mehr. Seine Rundenzeiten waren immer etwa gleich. Als 21 erreichte er als bester Schweizer mit über sieben Minuten Rückstand auf den italienischen Sieger Kerschbaumer das Ziel. Zumindest blieb er in der Gesamtwertung des Weltcups mit dem Erreichen des 9. Platzes in den Top Ten.
Wie in der Formel 1 musste Kathrin vor dem Start bei der Reifenwahl pokern, da die Strecke an der Sonne abtrocknete, doch immer noch hatte es einige Laufpassagen. Sie entschied sich für die sichere Variante und wählte grobes Profil. Auf Grund ihrer Amerika-Resultate hatte Kathrin den 20. Startplatz in Reihe drei. Als gute Starterin ging sie an 12. Stelle in die erste lange Steigung. Dort verlor sie dann einige Positionen. In den engen Laufpassagen reihte sich das Fahrerfeld wie eine Perlenkette auf. Die einzige wirklich schwierige Abfahrt war in einem Waldstück. Zuerst ging es über einen Felsen in eine abfallende Schrägpassage, worauf dann ein S folgte mit Steinen und Wurzeln. Die Fahrerin vor Kathrin war technisch schwach und lief den Downhill runter. Kathrin stieg daher logischerweise auch schon vor dem Felsen ebenfalls ab und rannte/rutschte runter. Doch die hinter ihr liegende Französin Ravanel, eine wirklich sehr gute Abfahrerin, versuchte zu fahren. Doch war auch für sie der schmierige Untergrund zu viel. Ravanel konnte nicht mehr bremsen und knallte voll in den Knöchel von Kathrin! Kathrin konnte danach den Fuss nicht mehr richtig belasten, trat eigentlich nur noch mit dem linken Fuss. Als 29. kam sie aus der ersten von fünf Runden zu Start- und Ziel. Sie machte noch eine Runde, konnte sich nur unter grossen Schmerzen auf dem 29. Platz halten. Doch nun meldete sich die Muskulatur des gesunden, aber überbelasteten Beines. Grosse Schmerzen im rechten Knöchel, sich verkrampfende Muskulatur im linken Bein: Enttäuscht gab Kathrin nach rund 40 Minuten das Rennen auf. Der Physio des Teams kühlte die Verletzung sofort, vermutlich ist es "nur" eine sehr starke Prellung. Im Gesamtweltcup erreichte sie den 35. Platz.

News 17/12: An der Schweizermeisterschaft am vergangenen Wochenende in st.gallischen Balgach räumten die beiden abSamstagabend: Eliminator: Kathrin Vize-Schweizermeisterin!
Zum engeren Favoritenkreis gehörte in dieser erstmals ausgetragenen Schweizermeisterschaft auch die Gränicherin Kathrin Stirnemann. Die Strecke für einen Eliminator ist mit 700 bis 1000 Meter eher kurz, künstliche Hindernisse wie Treppen oder Sprünge sind erwünscht und bilden neben den Sprints das Spektakel für die Zuschauer. Eine Qualifikationsrangliste wird mittels Einzelstart über die Distanz von einer Runde erstellt, anschliessend beginnen die Finalläufe, wo jeweils vier Athleten gegeneinander antreten und immer zwei eine Runde weiter kommen. Spektakel pur! Stirnemann erreichte die dritte Qualizeit. Danach setzte in Balgach ein heftisches Gewitter ein, was die Bedingungen massiv erschwerten: die Waldpassage wurde glitschig, die Kurven durch den Schmutz zum Teil schmierig. Da die Finals über zwei Runden ausgetragen wurden, war der explosive Start, eine Stärke von Stirnemann, nicht mehr so wichtig - Taktieren war angesagt. Stirnemann gewann ihren Halbfinal überlegen. Im Final traf sie auf die Weltcupsiegerin Neff, auf Olympiafahrerin Leumann sowie die Juniorin Waldis. Bei strömenden Regen war die erste Runde nicht extrem schnell. Stirnemann hatte sich eingangs zweite Runde auf die zweite Stelle vorgearbeitet. Sie griff dann wie im Halbfinal auf der ersten Gerade an, doch flitzte Neff noch vor der Kurve an ihr vorbei. Neff konnte in die Steigung etwas mehr Schwung mitnehmen und wuchtete den Anstieg hoch. Diesen Vorsprung rettete sie ins Ziel. Stirnemann wurde klare Zweite.: " Ich wählte die gleiche Taktik wie im Halbfinal. Vielleicht fuhr ich da etwas zu wenig Kampflinie und Neff konnte noch vor mir in die Steigung. Im Wald stürzte sie beinahe mit ihren Slickes, doch ich kam auf der Zielgeraden nicht mehr ganz rann. Schade - über eine Runde hätte es vermutlich anders ausgesehen..."
Sonntag: Cross Country: Kathrin sehr gute 5.
Auf einer Strecke mit nur einem Aufstieg, dieser dafür etwa 11 Minuten lang und mit mehr als 200 Höhenmetern sehr auf Fliegengewichte ausgerichtet, gelang Kathrin ein gutes Rennen. Trotzdem war sie enttäuscht. " Ich hatte trotz des Eliminators von gestern abend gute Beine, doch dieser lange Aufstieg kam mir gar nicht entgegen." Kathrin lag lange auf Platz sechs. Als die vor ihr liegende ehemalige Downhillerin Marielle Sahner-Guinchard in der Abfahrt stürzte, zog sie unwiderstehlich an ihr vorbei. Auf die Olympiastartende Leumann fehlte am Schluss nicht mehr viel...
Sonntag: Matthias nach 2009 bei den Junioren in Chur nun auch bei den U23 Schweizer Meister In einem spannenden Rennen vor über 10'000 Zuschauern krönte Matthias seine taktische Meisterleistung mit dem Sieg in der U-23 Kategorie. Bereits in der ersten von fünf Runden zündete er ein Feuerwerk und sprengte das Feld im langen, mit über 200 Höhenmeter extrem steilen Aufstieg, in kleine Gruppen. Ihm folgen konnten nur noch Reto Indergand, Mathias Rupp und Emilien Barben. Eine Runde später verloren dann auch Rupp und Barben den Kontakt zur Spitze. Mit Indergand am Hinterrad führte er den grössten Teil in der dritten Runde. Die schwierigen Downhillsektionen und den steile Zielhang meisterte er besser als Indergand, der immer wieder kleine Lücken schliessen musste. Trotzdem griff Indergand in der Steigung in der vierten Runde an. Matthias blieb aber immer an seinem Hinterrad. In der letzten Runde übernahm dann Matthias unter Kreischen der anwesenden Fan-Club Mitgliedern wieder das Zepter. Als Indergand 100 Meter vor dem höchsten Punkt vor dem letzten Singletraileinstieg aus zweiter Position antrat, konterte Mätthu und fuhr sogleich einige Meter heraus. Mit diesem kleinen Vorsprung stürzte er sich in die Abfahrt. Dank seiner ausgezeichneten Technik vergrösserte sich sein Vorsprung bis ins Ziel auf 10 Sekunden. "Heute ging alles auf. Mein hohes Tempo bereits 200m nach dem Start und dann den ersten Aufstieg hinauf waren für einige Mitkonkurrenten zu hoch. Die Downhills waren zum Teil noch glitschig und kamen mir sicher auch entgegen. Indergand war nur in der vierten Runde vor mir und dort sah ich, dass ich auch in den Abfahrten schneller fahren konnte als er. Wir lieferten für das frenetische Publikum einen packenden Zweikampf! Mein Zwicken in der Wade hat der Physio der holländischen Nati noch in Pontresina in den Griff bekommen. Da ich nächstes Jahr immer noch U23 bin, kann ich eine ganze Saison im Landesmeistertrikot an den Start gehen. Das motiviert"!
Die Zwei reisen bereits heute Montag weiter nach Val d'Isère, wo am kommenden Samstag das Weltcupfinale stattfindet. Matthias hat Start bereits um 9 Uhr, Kathrin um 11.30 Uhr (auf Redbull-TV live). Das Feiern der SM-Medaillen haben sie auf die Weltcupabschlussparty von Val d'Isère verschoben...

News 16/12: Bewegte letzte dreissig Tage: Gränichen, Mt. St. Anne, Windham, Davos
17. Juni: Gränichen; Heimrennen: Sieg am Festhüttensprint für Kathrin, Matthias und Raffi (Fan-Club Präsi), Frust für Kathrin, Matthias bester U23 Es war schön mit den anwesenden Fan-Clubmitgliedern beim kleinen Apéro am Samstagabend anzustossen und uns für die Unterstützung zu bedanken.
Kathrin hatte sich viel für das Heimrennen vorgenommen. Doch bereits in der ersten Runde hatte sie Antriebsprobleme: Ein Materialdefekt an ihrer Kette lies die Kette immer wieder in den Aufstiegen auf den Kränzen "überspringen". Schlussendlich stieg sie wütend und enttäuscht vom Rad und wollte aufgeben, da das Bike so in den Aufstiegen nicht mehr fahrbar war. Nach einer kurzen Frust- und Tränenpause lief (!) sie weiter bis in die Techzone zum Mechaniker. Dieser konnte den Defekt einigermassen beheben. In den letzten beiden Runden fuhr sie dann die 5. und 4. Rundenzeit. Schlussendlich belegte sie den 12. Platz.
Das Feld der Elite Herren war enorm besetzt: von den Top 20 der Weltrangliste waren 13 am Start. Matthias kämpfte gut und wurde vom heimischen Publikum frenetisch angefeuert. Mit der 11. und 10. Rundenzeit am Schluss des Rennens kam er noch auf Platz 14 und war damit bester U23 Fahrer. Eine starke Leistung.

23. Juni: Mt. St. Anne: Weltcup in Kanada: bisher bestes Rennen für Kathrin bei den Elite Damen, kleiner Dämpfer für Matthias Auf Grund der anstehenden Olympiade waren nicht ganz alle starken Europäerinnen nach Uebersee gereist. Die WM-Strecke von 2010 war technisch und physisch sehr anspruchsvoll. Das Wetter ähnlich wie in Europa: unbeständig, aber immerhin wärmer. So regnete es am Morgen vor dem Frauenrennen. Die Strecke war dadurch technisch noch schwieriger, die Downhills über die Steine extrem rutschig und auch gefährlich. Kathrin wählte in der ersten Runde so auf Platz 25 die ungefährlichere B-Linie (Chickenlinie). Doch dann konnte sie sich Runde für Runde nach vorne arbeiten. In die letzte Runde ging sie auf Platz 12, noch vor Olympiafahrerin Katrin Leumann. Unterdessen hatte die Sonne die restlichen Wolken aufgelöst und das Wetter war drückend heiss. Kathrin spürte, dass sie ihrem Körper und Kreislauf wohl doch etwas zu viel zugemutet hatte: ihre Füsse brannten, Schwindelgefühle kamen auf. Sie musste notgedrungen Tempo rausnehmen und verlor dann leider noch drei Plätze. Aber mit dem 15. Platz hat sie ihr absolut bestes Resultat eingefahren - und auch eines der Kriterien für die Spitzensport-RS-Aufnahme erfüllt.
Matthias konnte den Schwung von La Bresse und Gränichen nicht nach Uebersee mitnehmen. Er lag im ganzen Rennen immer so auf Rang 11 bis 14. Den Schlusssprint um den 11. Rang verlor er gegen den jüngeren Deutschen Julian Schelb.

30. Juni: Windham: Weltcup in USA: Kathrin mit Schleicher, Desaster für Matthias Die Strecke in Windham ist eine nach altem Muster: ein langer Aufstieg, ein langer Downhill. Da letztes Jahr die Ortschaft von einer Unwetterkatastrophe stark betroffen war, war der Start zur Erinnerung daran unten im Dorf beim Fluss. Dies bedeutete, dass die erste Runde nochmals einen Kilometer länger war und die abzustrampelden Höhenmeter in der ersten Runde mit fast 300 Höhenmeter an einem Stück brutal lang sein würden. Zudem brannte die Sonne. Kühlen mit Sonnenschirm und Kühlwesten vor dem Start, Liquid-Ice und Wasser forderten die Betreuer. Kathrin erwischte nicht ihren besten Tag, konnte nicht so schnell starten wie gewünscht, doch dies war vermutlich gar nicht so schlecht... nach 25 Minuten, am Schluss der ersten Runde, lag sie auf Rang 25. Wieder konnte sie sich um einige Postionen verbessern, lag auf Rang 20 mit Blick, Druck und guten Chancen nach vorne. Noch drei Fahrerinnen lagen in ihrem Bereich. Doch kurz nach dem Passieren der unteren Techzone schlitzte eine Steinplatte ihren Hinterradpneu leicht an und sie verlor Luft. Zum Glück machte die "Milch" das Loch einigermassen wieder zu, doch mit 0.5 Bar fährt es sich fast wie ein Platten: es läuft lange nicht mehr gleich gut und in den Downhills fährt es sich wie auf Eiern... Sie konnte ihren 20. Platz aber knapp verteidigen. Kathrin blieb dann noch vier Tage in New York und erlebte den Duft der grossen, weiten Welt...
Matthias stand in der ersten Startreihe. Doch ab dem Startschuss ging bei ihm einfach nichts, wirklich gar nichts. Zu oberst nach dem ersten langen Aufstieg lag er auf Rang 39 von 52 Gestarteten. Und es änderte sich auch nichts nach der Abfahrt. Seine Beine verweigerten den Dienst. Entmutigt gab er das Rennen in der dritten Runde auf - erstmals in seiner nun schon langen Karriere musste er so unten durch. Vielleicht zu viele Rennen?
Analytisch und kurz entschlossen hat er nach der Heimreise in die Schweiz innert Stunden neuen Mut gefasst, das Ruder in die Hand genommen und ein Höhentraining im Engadin eingeschaltet. Zusammen mit Ralf Näf, der sich auch Olympia vorbereitet, ist er im Sporthotel Pontresina. Doch dort zwickt ihn seit letzter Woche nach einem intensiven Tag die im Februar verletzte linke Wade. Von einem Start vergangenen Sonntag in Davos hat im Nati-Physio Hohlfeld abgeraten.

15. Juli: Davos: Kathrin mit Leistung zufrieden In Davos wurde erstmals ein Bikerennen in der nationalen Rennserie durchgeführt. Der Regen am Samstag und in der Nacht auf Sonntag weichte das Ausstellergelände und die Rennstrecke enorm auf. Zum Glück öffneten sich die Regenschleusen aber am Sonntag erst wieder gegen Abend. Das Frauenfeld war enorm stark besetzt, da sich viele Olympiafahrerinnen im Engadin oder in Livigno in der Höhe auf die Spiele vorbereiten. Kathrin lag vom Start weg auf Rang acht. Ab der dritten von fünf Runden funktionierte ein Bremskolben der Hinterradbremse nicht mehr. Trotzdem konnte sie aber Sarah Koba auf Platz sieben in der letzten Abfahrt der Runde jeweils überholen, da diese Abfahrt nicht zu schwer und auf gekiesten Wanderwegen angelegt war. So ging es einigermassen nur mit der Vorderbremse. Mit vier Sekunden Vorsprung auf Koba ging sie in die letzte Runde. Doch in Anbetracht der kommenden Schweizermeisterschaft nahm Kathrin in der letzen Runde nicht mehr so viel Risiko und beendete das Rennen auf dem guten achten Platz.

21./22. Juli: Balgach: Schweizermeisterschaften Cross Country und Eliminator Der Start von Matthias am Sonntag um 14.05 ist noch nicht ganz sicher. Er wird sich kurzfristig entscheiden, ob es die Wade zulässt. Kathrin startet bereits am Samstag um 17.45 zur erstmals ausgetragenen Eliminator-Schweizermeisterschaft. Dort sind einige sehr starke Fahrerinnen am Start, eine Medaille ist ihr klares Ziel. Dieses Rennen hat für sie an dieser SM Priorität. Für das Cross Country am Sonntag um 12.00 ist sie guten Mutes, doch mit Olympiafahrerinnen Süss und Leumann sowie Schneitter, Saner-Guinchard und Koba sind alle starken Schweizerinnen am Start. Mit einer bestmöglichen Platzierung will sie ihr UCI-Punktekonto nochmals aufbessern. Aktuell ist sie durch ihre Resultate an den Weltcups in Uebersee auf Rang 35 vorgerückt.

Herzliche Gratulation an unseren Präsidenten!
Raffi Geiser ist seit dem 10. Juli stolzer Papa von Melina Lia und Flurin Paul - der Fan-Club hat zwei neue Mitglieder!!! Glückwunsch an die junge Familie.

News 15/12: Swiss Bike Trophy auf dem Gurten: die Hauptprobe für Bern für die EM 2013
Die neue Strecke auf dem Gurten enthielt sehr viele Gras- und Rasenpassagen. Da die Wetterprognosen für Sonntag nicht rosig waren (und dann auch so eintrafen), fanden nicht viele Stadtberner den Weg auf den Gurten. Kathrin hatte im kleinen Feld einen guten Start und ging nach der Startrunde als erste in die Abfahrt, gefolgt von Katrin Leumann, Sabine Spitz, Esther Süss und Lisi Osl, also alles Fahrerinnen mit dem Olympiaticket in der Tasche. Nach der ersten von fünf Runden lag sie auf Rang fünf. " Meine Beine heute waren gut und ich verlor nicht viel auf die Spitzencracks. Mit diesem Rennen habe ich allen Zweiflern gezeigt, dass meine EM-Selektion gerechtfertigt ist. Ich war froh, dass während meinem Rennen der Regen aufhörte. So konnte man doch noch viel fahren. Und als 5. durfte ich schon wieder auf ein Siegerpodium!"
Kurz nach Beginn des Eliterennens goss es wie aus Kübeln. Die Pneuwahl von Matthias war wohl nicht ganz ideal. Zudem ereignete sich in der zweiten Startrunde ein Sturz vor ihm, so verlor er etwas den Mumm. Aus der ersten Runde kehrte er auf Platz 30 zurück. Mit dem andauernden Regen wurde die Strecke immer tiefer, die Laufpassagen wurden mehr und länger. "Heute war nicht mein Tag. Obwohl ich letztes Wochenende mit Reto Indergand im Tessin ausgezeichnet trainiert habe, ging heute einfach nicht viel. Zudem hatte ich vergangenen Dienstag und Mittwoch eine leichte Grippe. Gerne hätte ich auf dem Thömus-Hausberg geglänzt - nun mache ich das halt 2013 an der EM!". Matthias kämpfte sich noch etwas nach vorne und belegte schlussendlich den 21. Platz.
Nächste Renneinsätze: Am Donnerstag, 7. Juni startet Matthias an der EM in Moskau um 14 Uhr als U23 im Teamrelay. Vermutlich wird er die letzte Ablösung fahren. Am Samstag, 9. Juni um 17 Uhr tragen die U23 Herren ihr Titelrennen aus. Die Medaille ist möglich, wenn alles stimmt. Kathrin hat ihr Rennen am Sonntag, 10. Juni um 11 Uhr. Ein Platz in den Top 20 bei den Elite Frauen ist ihr ambitioniertes Ziel.
Und dann Gränichen.... Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen am Apéro am Samstagabend und dann am Rennsonntag!

News 14/12: Mountainbike-Weltcup La Bresse: Podestplätze für Kathrin und Matthias Stirnemann!!!!!!
Bereits eine Woche nach dem Weltcup in Nove Mesto fand in La Bresse in den Vogesen die nächste Weltcuprunde statt. Kathrin konzentrierte sich dabei voll auf den Eliminator am Freitagabend. Auf dem Rund 700m langen Rundkurs mit dem Kirchentreppedrop (!) sowie diversen engen Kurven rechnete sie sich schon etwas aus. Die fünfte Qualizeit mit 2 Min 29 war doch schon mal eine gute Ausgangslage. "Ich habe noch Reserven". Der Start zum Viertelfinal gelang ihr ausgezeichnet. Nach rund 100m kam die erste Rechtskurve mit einem Sprung gespickt auf das Trottoir. Da hatte sie bereits eine Bikelänge Vorsprung. Sie kontrollierte diesen Heat und kam relativ leicht in den Halbfinal. Dort traf sie auf Annika Bearten (NL), amtierende Fourcrossweltmeisterin und Tracy Mosley (GB), Downhillweltmeisterin von 2010 sowie auf die Australierin Rovena Fry, die Vorlaufvierte. Die beiden Spezialistinnen Bearten und Mosley nahmen Kathrin auf der Startgeraden sogleich den Schneid weg und gingen in Führung. Im ersten Aufstieg zur Kirche hoch übersprintete Kathrin und ging in Führung. Die beiden Spezialistinnen bekämpften sich so hart, dass beide stürzten und das Rennen aufgeben müssten. So kam Kathrin locker in ihren ersten Eliminator-Final! Dort waren mit den Schwedinnen Engen (2.) und .....(3.) und die Australierin Fry (4.). drei Fahrerinnen mit besserer Vorlaufzeit qualifiziert. Daher musste Kathrin als vierte den äussersten Startplatz nehmen. Der Start gelang gut, Seite an Seite mit Engen ging sie hinter ....... in die erste Kurve. Da Kathrin aber aussen war, bremste sie, um sicher nicht zu crashen - und weg waren die beiden Schwedinnen!. "Ich bin überglücklich über diesen ersten Podestplatz an einem Weltcup bei den Frauen. Ich wollte unbedingt nicht stürzen, daher habe ich gebremst. Es kommen noch viele wichtige Rennen und da will ich wieder glänzen."
Am Sonntag im Cross Country-Rennen gelang ihr der Start recht gut. Doch in der langen Abfahrt Richtung Ziel fuhr sie sich einen Platten ein. " Ich bin echt easy den ersten langen Anstieg hochgekommen, dann in den Singletrails musste ich stets anstehen. Das war echt mühsam und ich freute mich auf das Ueberholen in der Abfahrt. Als ich dann auf etwa Rang 30 eine Konkurrentin in einer Kurve innendurch überholte, schlitzte mir ein Stein den Pneu auf der Seitenwand auf. Ich rannte in die Techzone und wechselte das Rad. Leider stimmten dann die Gänge nicht, ich musste im Aufstieg alles laufen. Nach einem weiteren "Boxenstopp", der nochmals mehrere Minuten dauerte, nahm ich etwa auf Rang 80 das Rennen nochmals auf. Ich konnte wieder auf Platz 51 vorfahren, doch dann wurde ich wegen der heranbrausenden Spitze eine Runde vor Schluss von der Rennleitung aus dem Rennen genommen."
Matthias wählte auf der schwierigen Strecke mit einem sehr langen und steilen Anstieg das leichtere 26er Tomcat. Mit der Startnummer 12 stand er in der zweiten Reihe. Eine Startrunde und fünf harte Runden lagen vor ihm. Der Start gelang ihm gut, er beendete die kurze, flache Startrunde nach drei Minuten auf Rang 5. In der ersten Runde reihte er sich auf Rang neun ein. Danach konnte er sich Rang um Rang nach vorne kämpfen. " Ich hatte heute ausser dem kleinen Loch in der ersten Runde ein sehr gutes Rennen. Ich konnte meistens gut Druck geben. Und es motiviert natürlich, wenn man Fahrer für Fahrer überholen kann. Und im langen Aufstieg sah ich, dass ich auch immer näher an den dritten Cink (Sieger von Nove Mesto) kam. Vom Staff erhielt ich die Info, dass es nur noch acht Sekunden Rückstand waren und dass er schlecht runterfährt. In der langen letzten Abfahrt war ich an ihm dran. Meinen ersten Angriff konnte er noch abwehren. Fast zu unterst ging es über eine Felsplatte. Cink wählte die leichte, rechte Fahrspur. Ich folgte ihm, fuhr dann aber nach links weg und überholte ihn mit viel Schwung und unter tossendem Lärm des Publikums. Mit viel Power ging ich raus auf die Wiese, in die Techzone. Nach jeder engen Kurve konnte ich voll beschleunigen. Cink hat aber erst auf der Zielgeraden wirklich resigniert. Dritter - Weltcuppodium!!! Nach meiner schweren Verletzung Anfangs Februar bin ich endlich da, wo ich eigentlich sein wollte - der Sekt auf dem Podium schmeckt fabelhaft!"
Zwei Blumensträusse aus einem Weltcupwochenene - freuen wir uns auf das Heimrennen der beiden am 16. und 17. Juni in Gränichen!

News 13/12: Matthias wird ausgezeichneter 8. im U23 Rennen
Nachdem Kathrin die moderne Strecke (kurze Aufstiege, technische Steinpassagen, sehr viel auf Waldboden mit Wurzeln) besichtigt hatte, entschied sie sich schweren Herzens auf den Eliminator zu verzichten: der Focus war auf ein gutes Weltcupresultat gerichtet. Den Start erwischte sie gut, kam am ersten Crash ungeschoren vorbei, doch kurz vor dem ersten Aufstieg mit etwa Tempo 40 verhängte sich die vor ihr fahrende Polin mit dem Lenker an der Absperrung und knallte direkt vor Kathrin auf den Asphalt. "Ich konnte ihr unmöglich ausweichen, fuhr in sie rein und hatte einen Abflug von der übleren Sorte. Ich suchte im Getümmel sogleich wieder mein Bike- doch der Schnellzug war vorne abgefahren. Ich suchte wieder meinen Rhythmus, spührte jetzt aber auch Schmerzen in der Hüft." Sie arbeitete sich wieder etwas nach vorne, doch es hatte in diesem Bereich des Feldes viele Konkurrentinnen. Zudem hatte sie Mühe mit atmen und ihr Rücken begann sich auf Grund des Sturzes zu verkrampfen. Nur ihr Kampfwille verhinderte eine Aufgabe in Runde zwei oder drei. In Runde vier befand sie sich in einer Gruppe so um Platz 40. Ihr Finish brachte sie schlussendlich auf den 35. Rang. Ihr bestes Weltcupergebnis - und doch für Kathrin eine Enttäuschung. "Ich hatte mir schon mehr erhofft - und es sah auch wirklich nach 200m sehr gut aus. Zum Glück blieb das Bike beim Massensturz ganz und ich konnte zumindest das Rennen beenden. In La Bresse starte ich sicher am Eliminator!".
Matthias hatte die 16. Startposition. Er erwischte den Start gut, lag an achter Stelle. Doch wieder hatte er Mühe mit dem hohen Tempo. Fahrer um Fahrer flog an ihm vorbei. Er fiel auf Rang 18 zurück. In der Startrunde von einer Dauer von ca. 9 Min verlor er 58 Sekunden auf die Spitze. "Ich übersäure immer noch, aber immer weniger lang...". Die erste komplette Runde legte er mit der 21. Zeit zurück. Danach kam seine stärkste Phase: Runde zwei: 3. Zeit, Runde drei: 4. Zeit, Runde fünf: 5. Zeit. So lag er zeitweise in einer Fünfergruppe, welche sich um Platz sechs stritt. "In der Schlussrunde konnte ich nicht mehr ganz mithalten - die Aufholjagd hatte schon etwas Kraft gekostet. Meine Wahl zum 29er mit nur einer Scheibe (34 Zähne) vorne war die richtige. Die glitschigen Wurzeln waren für mich kein Problem. Ich bin zufrieden - 20. in Südafrika, 13. in Houffalize, 8. in Nove Mesto - ich freue mich auf das kommende Wochenende in La Bresse!" Am Schluss lag er 2:12 hinter Sieger Cink.

News 12/12: BMC Racing Cup Solothurn: unglückliche Hauptprobe auf die kommenden Weltcups
Das Rennen, welches in die nationalen Bike Days in Solothurn integriert ist, hat ein sehr grosses Publikumsinteresse, da Start/Ziel im alten Stadtgraben der Stadt Solothurn liegt. Und da das Messegelände gerade oberhalb liegt, dient das Bord des Stadtgrabens als Stehtribüne für die ganze Schweizer Bikefamilie.
Kathrin ging motiviert ins Rennen. Den Stadtgraben und dessen schmale Ausfahrt, die Grischa-Rampe, erwischte sie gut. In dem anschliessend rund 1.5km langen Strassenrennen bis an den Waldrand konnte sie sich an die Spitze vorarbeiten. Nach der kurzen, steilen Laufpassage anfangs Wald lag sie in der Techzone an der Spitze. Auf der darauffolgenden Kiesstrasse wollte sie vorne in die grosse Scheibe schalten, doch die Kette sprang genau in die andere Richtung und verklemmte sich zwischen kleinem Kettenblatt und Rahmen! Da sie sich noch in der Techzone befand, half ihr ein Betreuer beim Beheben des Kettenklemmers. So fiel sie in die zweite Gruppe zurück. Auf den kommenden leicht ansteigenden Singletrails, die durch den vorangegangenen Regen aufgeweicht waren, rollte ihr 29er optimal und sie schaffte den Anschluss an die 12er Spitze wieder. Auf dem 1.5km langen Teerstück zurück zum Stadtgraben konnte sie sich im Windschatten der Mitkonkurrentinnen etwas erholen. Eingangs nächster Runde bekam sie aber wie aus heiterem Himmel Magenkrämpfe, die immer schlimmer wurden. Sie musste die Spitzengruppe ziehen lassen - und sich übergeben! Kathrin kämpfte weiter, doch es wurde nur noch schlimmer. Nach zwei weiteren "sich übergeben" gab sie enttäuscht und entkräftet das Rennen auf. Das Rennen gewann Esther Süss, die zweite von Tesserete...
Matthias hat im Spitzenfeld die Start-Nr. 10. Irgendwie schaffte er es, dass er kurz vor dem Start plötzlich in der ersten Reihe stand. So kam er auch gut aus dem Startgetümmel und ging als 6. auf die Teerstrasse. Doch er musste die Spitze, also Schurter, Vogel, Hermida, Näf, Sauser, Milatz etc.  schon bald ziehen lassen. Auch weiteren Gruppen konnte er im Verlaufe des Rennens nicht lange anhängen. Irgendwie liegt im diese Strecke einfach nicht - auch im Kopf nicht. Schlussendlich belegte er den 23. Rang. Das Positive vorab: letztes Jahr war er 30. bei einem schwächeren Feld... Als Frustbewältiger fuhr er nach dem Rennen mit dem Bike nach Hause.
Nun erholen sich die beiden für die kommenden Weltcups in Nove Mesto (Tschechien) und La Bresse (Vogesen). Zuerst aber freuen sie sich auf Montagabend und den ersten Event um 18 Uhr mit dem Fanclub! Etwas Moral tanken...

News 11/12: Weltcup-Lauf in Houffalize (B)
Am Freitag gab es im Mountainbike Weltcup eine Premiere. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde ein Sprintrennen, ein sogenannter Cross Country Eliminatior, ausgetragen.
Kathrin wagte sich an die neue Disziplin und überzeugte bereits im Qualifikationslauf mit der zweit schnellsten Zeit. Somit ging sie mit der Startnummer 2 in die Achtelfinals und konnte dadurch jedes mal das Startgate auswählen. Souverän entschied sie Achtel- und Viertelfinal für sich und war top motiviert. "Ich habe mich echt super gefühlt und spürte, dass alles möglich war. Leider habe ich dann im Halbfinale den Start etwas verpatzt und wurde im Aufstieg eingeklemmt. Es war unmöglich noch zu überholen und so verpasste ich leider den Einzug in den Final." Den kleinen Final, um Platz 5-8 entschied Kathrin erneut souverän für sich und schaffte somit den tollen 5. Schlussrang.
"Ich bin glücklich über meinen ersten Weltcup-Podestplatz in der Elite, doch es ärgert mich trotzdem, dass ich im Halbfinale nicht besser gestartet bin und somit den Finaleinzug nicht geschafft habe. Aber ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Eliminator beim Weltcup in Nove Mesto Mitte Mai".
Matthias startete am Samstag um 14 Uhr zum U23 Rennen. Er ging von Startposition 20 mit dem Ziel einer Top 10 Platzierung ins Rennen. Es gelang ihm ein hervorragender Start und er reihte sich auf Position 10 ein. Doch das Rennen war noch jung und schon bald büsste Matthias für seinen schnellen Start. "in der zweiten von insgesamt vier Runden habe ich wohl etwas überdreht und ich musste Tempo raus nehmen." Leider verlor er einige Plätze und passierte das Ziel vor der letzten Runde nur noch als 20. Zum Glück konnte sich Matthias wieder etwas erholen, um in der letzten Runde noch mal richtig aufzudrehen. "Ich fühlte mich wieder frisch und hatte einen harten Kampf um jeden Platz. Dass es am Schluss zum 13. Rang reichte, war das absolute Maximum und ich bin zufrieden mit meiner Leistung." In der letzten Runde ist Matthias die fünft schnellste Zeit gefahren und zeigt damit, dass seine Formkurve nach der Verletzungspause wieder nach oben steigt.
Am Sonntag fanden noch die Elite Rennen statt, 11.30 Uhr fiel der Startschuss zum Frauenrennen. Kathrin startete von Position 52 aus und erwischte keinen guten Start. Im ersten Aufstieg konnten gerade mal die ersten zehn Fahrerinnen auf dem Rad bleiben und alle anderen mussten den sehr steilen Hügel hinauf rennen. "Ich fühlte mich wie im Krieg, alle wollten überholen und drängelten, doch das hatte keinen Zweck, wir mussten einfach anstehen und uns in Einerkolonne einreihen". Die ganze erste Runde war mühsam für Kathrin,  denn sie konnte nicht zu fahren, da das Überholen nur an wenigen Passagen möglich war. "Ab der zweiten Runde fand ich eigentlich einen guten Rhythmus und fuhr immer in einer kleinen Gruppe". Schlussendlich erreichte Kathrin den 42. Rang. "Ich habe wirklich gekämpft um jede Position, doch die Aufstiege waren mir einfach etwas zu steil. Ich denke ich habe aus meiner heutigen Tagesform das bestmögliche herausgeholt", analysierte sie ihre Leistung nach dem Rennen.
Alles in allem war es ein erfolgreicher Ausflug nach Belgien. Kathrin freut sich über ihren Podestplatz im Sprint und Matthias spürt, dass sein Training anschlägt und die Formkurve nach oben geht.

News 10/12: Matthias wird ausgezeichneter 2. im U23 Rennen
29. April 2012: Heubach, rund 70 km nach Stuttgart, ist bekannt für sein Mountainbikefestival "Bike the Rock", seine ausgezeichnete Stimmung. Die Strecke ist eher "old style": Ein langer, steiler Aufstieg à 7 Min, oben dann nur noch leicht ansteigend à 3 Min und dann eine coole Freeride-Strecke runter bis ins Ziel. Matthias bestimmte oft das Tempo der Fünfer-Spitzengruppe, fuhr den Downhill meistens von der Spitze aus. In der letzten Runde der fünf Runden attackierte der ehemalige Juniorenweltmeister Michial van der Heiden (NL) beinahe am Ende des langen Aufstieges vehement. Matthias versuchte noch zu folgen, konnte das Loch aber nicht mehr ganz schliessen und wurde schliesslich 2. vor dem Schweden Johnson."In der ersten Runde hatte ich im Aufstieg plötzlich ein kleines Loch, ohne dass ich voll fuhr. Da wusste ich, dass ich "zügig" unterwegs war. In der Folge konnte ich das Tempo der Spitze gut mitgehen. Erst in Runde vier wurde es dann richtig schnell. Den Angriff von Michial versuchte ich zu kontern, doch er war heute etwas stärker. Meine Bikewahl zu 26 Zoll und somit etwas weniger Gewicht am Berg war auf dieser Strecke die richtige. Trotz einer harten Trainingswoche geht es mir von Rennen zu Rennen besser."
Kathrin verzichtete auf Grund ihrer immer noch leichten Erkältung auf einen Start in Heubach. Nach einem Fotoshooting mit ihrem Team reiste sie unverrichteter Dinge am Samstagabend wieder ab.
Nächster Renneinsatz der beiden an den Bike Days in Solothurn am kommenden Samstag.

News 9/12: Was für ein Wochenende!
IIhren ersten Elitesieg feierte bei den Frauen Kathrin Stirnemann, die sich von Anfang an an der Spitze behaupten konnte und ein ganz starkes Rennen fuhr. Am Schluss hatte sie 47 Sekunden Vorsprung auf Marielle Saner-Guinchard und eineinhalb Minuten auf Esther Süss. "Kathrin hat verdient gewonnen, sie fuhr stark", anerkannte neidlos Süss die Leistung ihrer Clubkameradin. Stirnemann liebäugelte vor dem Start mit einer Podestplazierung, dass es gar zum Sieg reichen würde, hat sie fast nicht geglaubt. "Bin natürlich überglücklich und das gibt weiter Selbstvertrauen für die nächsten Rennen. Kathrin übernahm schon in der Startrunde die Führung. Anfangs zweiter Runde wurde sie von Süss im Aufstieg überholt. Süss stürzte jedoch in der Abfahrt auf den vielen glitschigen Wurzeln und Kathrin konnte vorbeipreschen. Anschliessend für sie immer konstant schnelle Rundenzeiten und feierte einen überlegenen Sieg. "Endlich konnte ich meine fahrtechnischen Fähigkeiten auf den tessiner Singletrails ausnutzen und die Aufstiege waren auch nicht zu lang. Mein Haibike 29er flog nur so über die Wurzeln. Trotz einer leichten Erkältung waren die Beine heute gut."
Matthias startet am Oeztaler Bikefestival in Haiming am Freitagabend erstmals an einem Eliminator-Rennen. Seine 12. Qualizeit war vielversprechend. Im Achtelfinal stürzte er aber an der sicheren zweiten Position mit den nassen Pneus auf dem schmierigen Hallenboden. Er zog sich aber nur leichte Schürfungen zu. Am Sonntag startete er im U23-Rennen. Nach gutem Start musste er den Russen Ivanov in den Aufstiegen ziehen lassen. Für den aufgeweichten Kurs wäre ein gröberer Hinterreifen vermutlich das Erfolgsrezept gewesen. "Ich startete gut, der Kurs war ein wirklicher MTB-Kurs mit vielen technischen Passagen. Doch der Gewitterregen eine halbe Stunde vor unserem Start weichte den sonst sehr saugfähigen Waldboden von Runde zu Runde mehr auf. Ich konnte in den Aufstiegen daher nicht so gut hochfahren wie der Russe und ich musste diesen ziehen lassen." Zusammen mit dem Schweizer Lukas Loretz bildete er das Verfolgerduo. In der zweitletzten Runde distanzierte Matthias den Solothurner und wurde ausgezeichneter 2.

News 8/12: 1.April 2012: 1. Lauf zum BMC-Racing Cup 2012 in Buchs SG
Kathrin schlug sich auf der physisch anspruchsvollen Strecke mit 200 Höhenmetern pro Runde ansprechend und belegte als zweite Schweizerin den guten 6. Platz. Den zwischendurch belegten 5. Platz konnte sie nicht ganz halten, da sie in der holprigen und schnellen Abfahrt wegen eines defekten Bidonhalters den Bidon drei Mal verlor. "Ich stieg gut, der 29 rollte vorallem in den sanften Gegensteigungen optimal. Eigentlich brannten die Beine nie wirklich. Schade, dass der Bidonhalter bereits in der ersten von sechs Runden defekt ging. Das harte Training mit viel Kraftausdauer am Berg hat sich gelohnt, meine Formkurve zeigt nach oben". Ihre Teamkolleginnen Sabine Spitz und Tereza Hurikova feierten einen Doppelsieg.
Matthias konnte sich sehr gut auf das Rennen vorbereiten, sein Trainingsumfang ist weiterhin recht hoch. Doch die aufgebrummte Verletzungspause nach dem Muskelfaserriss fordert nun ihren Tribut. Er startete im äusserst starken Elitefeld gut, musste dann aber wieder etwas büssen und viel bis auf Platz 30 zurück. In den letzten drei der sieben Runden konnte er wieder etwas Boden gutmachen und belegte schlussendlich den 21. Platz und war damit 3. im U23-Klassement. "Es fehlt mir einfach noch der Saft, den schnellen Start zu verdauen. Aber es ging schon viel besser als vor zwei Wochen in Südafrika. Ich spühre, wie es aufwärts geht!" Weitere Kräfte tanken konnte er sogleich am Montag beim Heli-Skiing mit Roger - vielen Dank!
Erstmals in dieser Saison waren Mitglieder des Fanclubs vor Ort und feuerten die beiden an.
Ihren nächsten Start haben die beiden am Weltcup in Houffalize (Belgien) eine Woche nach Ostern. Kathrin versucht sich dabei am Freitagabend im "Eliminator"-Rennen: ein Sprint-Rennen der besonderen Art. Matthias hat Start am Samstag um 14.00, Kathrin am Sonntag um 11.30 Uhr. Das Rennen von Kathrin wird live übertragen auf www.redbull.tv<http://www.redbull.tv>

News 7/12: 17. März: MTB-Weltcup in Pietermaritzburg, Südafrika
Die Strecke, auf der nächstes Jahr die WM stattfindet, hatte einige Passagen, die technisch alles abverlangten und auch Mut brauchten. Bereits im Training hatte das Medical-Team zu viel Arbeit. Schlimmstes Sturzopfer aus Schweizer Sicht war Reto Indergand, der sich im "Rockgarden" Speiche und Elle am linken Arm brach.
Matthias hatte sich bei einem Trainingssturz drei Rippen leicht angeknackst und konnte zwei Nächte vor dem Rennen nur mit Schmerzmitteln schlafen. Trotzdem gelang ihm bei dem U23 Rennen ein Superstart und er lag am Ende der leicht ansteigenden, 1 km langen Startgerade an der Spitze. Doch dann fehlte einfach die Form. So kam er auf Platz dreissig aus der ersten von fünf Runden zurück. "Ich konnte nur meinen Rhythmus fahren, fithgten vor Singletrailpassagen war nicht möglich. Schlussendlich bin ich aber mit dem 20. Platz zufrieden - mehr liegt momentan nicht drin. Aber jetzt freue ich mich auf einen guten Formaufbau."
Kathrin erwischte einen guten Start und konnte sich während der ersten drei Runden so auf Platz 20 bis 25 halten. Doch der prallen Sonne bei über 30° im Schatten hat sie im Eifer des Rennens zu wenig Tribut gezollt und zu wenig getrunken. So fiel sie in Runde vier und fünf Platz um Platz zurück. Mit hochrotem Kopf kam sie zumindest ohne Sturz ins Ziel. "Ich fühlte mich gut in den ersten drei Runden, hatte Reserven. Doch plötzlich brannte mein Kopf, meine Füsse. Ich fuhr wie in Trance die schwierigen Passagen und hatte überhaupt keinen Druck mehr." So resultierte nur ein 44. Platz.

News 6/12: Letztes Rennen für Kathrin auf Zypern
Rund um eine antike Ausgrabungsstätte war der Kurs heute in Amathaus angelegt: sehr ruppige Aufstiege über Bollensteine, tausend kleine Schläge…. Kathrin fühlte sich müde vom kalten und windigen Wetter die ganze Woche. Die lange, flache Startrunde von etwa zwei Kilometer konnte sie sich an der Spitze halten. Nach der ersten kompletten Runde lag sie auf Rang sechs, noch vor ihrer Teamchefin Sabine Spitz (ist auch ziemlich stark erkältet…). Dann viel Kathrin zurück bis auf Platz 11. In der letzten der vier Runden schnappte sie sich dann noch die Deutsche Elisabeth Brandau und belegte einen Platz vor Katrin Leumann als beste Schweizerin Platz 10. „Mein Ziel, Katrin zu schlagen, habe ich erreicht. Mehr lag heute nicht drin.“
Matthias hat die ganze  Woche leicht trainiert, hat sich aber eine leichte Erkältung eingefangen. Daher hat er auf alle intensiven Einheiten verzichtet. Die Schmerzen in der linken Wade sind nur noch klein, aber „Seilspringen geht noch nicht“.
Morgen Montag reisen wir alle zurück in die Schweiz – eine Woche der letzten Vorbereitung bevor es in einer Woche wieder heisst: Koffer packen und ab nach Südafrika an den ersten Weltcup in Pietermaritzburg.

News 5/12: Cyprus Sunshine Cup; Mehretappenrennen: drittes und letztes Rennen
Kathrin kam gut weg und reihte sich gut ein, doch auch heute sollte bei ihr nicht alles rund laufen. Drei Mal fiel ihr die Kette jeweils in Aufstiegen runter, als sie vorne vom grossen Kettenblatt auf das Kleinere schalten wollte. Dies bedeutete anhalten, Kette wieder auflegen, Schwung und Rhythmus wieder aufbauen. So gingen vermutlich 3x20 Sekunden verloren. Mitte Rennen lag sie auf Platz 12 und konnte sich zu einer Gruppe vorarbeiten. Diese Gruppe sprengte sie dann und belegte schlussendlich den sehr guten neunten Platz.

Gesamtrangliste:http://www.cyclingcy.com/index.php?option=com_content&view=article&id=183&Itemid=119&lang=de
Nun trainieren Kathrin und Matthias noch eine Woche auf Zypern. Kathrin fährt nächsten Sonntag ein letztes Vorbereitungsrennen hier auf Zypern. Matthias hat am Montagmorgen nochmals einen Termin bei Volker Teubler und kann dann hoffentlich weiter an seinem Wiederaufbau arbeiten.

News 4/12 Cyprus Sunshine Cup; Mehretappenrennen nach zwei von drei Rennen
Am Freitag fand das Einzelzeitfahren (eine Runde) auf der Cross Country-Strecke (5.6km, 217 Höhenmeter) statt bei herrlichstem Frühlingswetter, aber unter Ausschluss der Oeffentlichkeit…. Kathrin erwischte nicht ihren allerbesten Tag und erreichte trotzdem die elftbeste Zeit. Ihre Teamkolleginnen Tereza Hurikova und Sabine Spitz belegten die Plätze 1 und 2.
Am Samstag dann das Point to Point-Rennen: 38.6km mit einem Aufstieg von 550MüM auf 1'220MüM, also eher ein Rennen wie ein Marathon. Kathrin kam sehr gut mit, führte eine ca. 15 köpfige Spitzengruppe nach ca. 40 Min in der ersten Techzone an vor ihrer Teamkameraden Hurikova. Kurz nach der Zone merkte Kathrin, dass sie hinten einen Schleicher hatte. Sie musste anhalten und mit einer Schaumpatrone nachpumpen. Zum Glück machte der Schaum das Loch zu, doch die Gruppe war weg. Sie kämpfte sich wieder fast heran, da hatte sie vorne einen Schleicher. Die Dornen auf Zypern sind extrem spitzig und die „Milch“ im Tubless-Pneu macht auch nicht alles sofort wieder zu. So musste sie nochmals anhalten und nachpumpen. Sie erreichte den 13. Platz (Rangliste noch nicht offiziell). Aber die Beine und die Moral sind gut!
Nun folgt am Sonntag noch das Cross-Country-Rennen auf der gleichen Runde wie das Einzelzeitfahren: enge Singletrails, steile Abfahrten, aber auch viel Distanz auf Waldwegen. Mit den Beinen und Moral vom Samstag avisiert Kathrin einen Top Ten Platz.
Matthias trainiert seit Donnerstag wieder pro Tag  ein bis zwei Stunden locker dank einer Behandlung mit Kynesiotape von Volker Teubler, Team-Physio vom Team Sabine Spitz Haibike Pro Team – vielen Dank.

 

Zweck

Unterstützen Sie meinen Bruder und mich auf dem Weg an die Olympiade 2016 in Rio de Janeiro, Brasilien.

- Begleitschreiben Kathrin und Matthias

 

Statuten

Die Statuten vom 12. Dezember 2011 können eingesehen und heruntergeladen werden.

- Statuten

 

Verein

Der erste Präsident unseres Vereins heisst Rafael Geiser, Vizepräsident ist Beat, Aktuarin ist Monika und Kassierin ist Regula Stirnemann (natürlich).

 

Mitglieder

Die Mitgliederliste ist erst im Aufbau und wird hier publiziert.

 

Beitrittsgesuch

Das Beitrittsgesuch gibt resp. zeigt Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung auf.

- Beitrittsgesuch als PDF
- Beitrittsgesuch als Word

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und Ihr Engagement.

Fanclub Stirnemann
Rainweg 4
5722 Gränichen

Postkonto: 85-89952-2; IBAN: CH08 0900 0000 8508 9952 2
www.kathrinstirnemann.ch / www.matthiasstirnemann.ch

Impressionen

 

mein Jahresbericht

- Präsentation Jahresrückblick (4MB)
- Präsentation Jahresrückblick Kathrin (8MB)

 

Weiteres

Seit 2008 ermöglicht uns, unsere sportbegeisterte Tante, Monika Stirnemann (Mac Baby Buchs AG), tolle Fanshirts.
In der vergangenen Saison gab es kein Rennen, welches für unsere treusten Fans zu weit war. Sie nahmen jede Reise in Angriff und kamen um uns zu unterstützen und anzufeuern. An der SM in Chur reiste sogar ein Car voller Fans an um mich und die anderen Clubmitglieder des RC Gränichens zu unterstützen.
Es ist ein tolles Gefühl, wenn man merkt, dass es Leute gibt die voll mit fiebern an den Rennen und jedes Weekend, egal wie früh der Start ist oder wie schlecht das Wetter ist, dabei sind!!

VIELEN DANK AN ALLE FANS!!!  IHR SEID SPITZE!!!

Die Fanshirts können bei uns gekauft werden. Einfach ein Mail machen an: matthias_biker@hotmail.com
Mindestpreis ist 20.- Fr. Das Geld werden meine Schwester und ich für kleinere Investitionen an unseren Bikes oder vielleicht mal für einen Kaffeestop im Trainingslager ausgeben.

 

Autogrammkarte

 


Stand 18. Juni 2013

Matthias Stirnemann, Rainweg 4, CH 5722 Gränichen